Leseprobe

Verlag: Marion Glück Verlag mit der freundlichen Unterstützung vom AutorenClub im Marian Prill Verlag.

Kapitelübersicht

Blitzschmerz in der Bauchgegend
Was ist schon normal?
Stumpf ist Trumpf
Schlaflos in Bad Pyrmont
Das Rote Schloss am Meer
Don’t expect mangos from a banana tree
Ich bin dann auch mal weg
Nur für schräge Vögel
Ausstellungen – Nicht nur im Museum
Bis zur Hölle und zurück
Eine Seefahrt, die ist lustig
Kaktus mit Blüte
Y-Tours – Wir buchen, Sie fluchen
Klein Mü
Kindheitserinnerungen
Aktiv, attraktiv, anders
„Leiden Sie leise“ – Der Weg in die Krise
Streitkraft
Abgrenzung
Der Wehrbeauftragte und ich
Me, myself and I
Arbeitsleben
Kann ich mir selbst vertrauen?
Therapieziel erreicht

Vorwort

Als ich vor einiger Zeit morgens in der U-Bahn saß und mich auf dem Weg in mein Büro auf den neuen Tag freute, blickte ich in viele versteinerte und lustlose Gesichter. Um mich herum saßen unmotivierte Menschen, vermutlich waren die meisten von ihnen ebenfalls auf dem Weg zur Arbeit. Ich erinnere mich noch genau an diese Fahrt, weil ich an einer Werbetafel eine Botschaft entdeckte, die mich zum Schmunzeln brachte. Ein Lottoschein war da zu sehen, darüber in knallroten Buchstaben der verlockende Spruch: „Sie können ja trotzdem weiterarbeiten. Nur so zum Spaß.“

 

Ich überlegte mir, was ich tun würde, wenn plötzlich eine Million Euro mehr auf meinem Konto verfügbar wären. Und keine Sekunde später wusste ich es genau. Nichts anderes als das, was ich seit Monaten jeden Tag tat. Denn mittlerweile ist mein Name Programm geworden. Ich heiße Marion Glück. Glück ist kein Künstlername. Lange habe ich nach meinem Glück gesucht und es grenzt für mich an ein Wunder, dass ich heute eine ausgesprochen glückliche Frau bin. Das war nicht immer so. Noch vor einigen Jahren stand ich bedenklich nah am Abgrund. Mein Leben und meine Gesundheit hingen an einem seidenen Faden. Viel hätte nicht gefehlt und der Faden wäre gerissen.

 

In einem früheren Leben war ich Marineoffizierin und wurde für den Kampf ausgebildet. Was im Grunde ironisch war, denn ich führte bereits einen unerbittlichen Kampf. Hauptsächlich jedoch gegen mich selbst, ohne zu wissen, dass ich zu meiner eigenen Zielscheibe geworden war. Ich ignorierte, was mich krank machte, weil ich vor allem mir und allen anderen beweisen wollte, dass ich gut in dem war, was ich tat. Um es als Soldatin in einer Männerdomäne bis an die Spitze zu schaffen, ließ ich ganz schön Federn. Als ich endlich an diesen Punkt gelangte, stellte ich jedoch fest, dass mein eigentliches Ziel ein unerreichbares war: Ich hatte nicht nur den Anspruch, perfekt zu sein, sondern sogar das Gefühl, um jeden Preis perfekt sein zu müssen. Alles brachte ich zu Ende, kostete es, was es wolle. Ich musste perfekt sein hier, ich musste perfekt sein da. Für mich hieß es immer nur: „Ich muss, ich muss, ich muss.“

Die Wahrheit aber ist eine andere: Ich muss gar nichts. Ich kann frei wählen, ob ich etwas möchte. Ich kann die Entscheidung treffen, etwas zu wollen. Doch der Versuch, perfekt zu sein, ist gestrichen. Wer also ein perfektes Buch erwartet, könnte möglicherweise enttäuscht werden.

 

Ich schreibe dieses Buch für Menschen, denen es heute so geht, wie es mir einst ging, und die dringend nach einer Lösung suchen. Ich selbst habe einen Ausweg gefunden, indem ich eine Therapie gemacht habe. Somit bin ich der lebende Beweis dafür, dass es auch in scheinbar aussichtslosen Lagen doch noch irgendwo einen Ausweg geben kann.

Ich habe literweise Tränen vergossen, bis es mir gelungen ist, mich von unsinnigen Überzeugungen, Glaubenskonstrukten und Falschannahmen zu befreien. Mit externer Hilfe habe ich einen neuen Weg eingeschlagen, der mir heute ein Dauerlächeln auf die Lippen zaubert. Meine Erlebnisse schickten mich jahrelang durch ein tiefes Tal, aber dennoch führten sie letztendlich auch zu etwas Gutem. Die Reise dorthin habe ich so unterhaltsam verpackt, wie es mir möglich war. Alles, was Sie hier lesen, habe ich persönlich erlebt, es ist weder verfälscht noch übertrieben. Die Wahrnehmung der anderen Beteiligten kann durchaus abweichen.

 

Ich wünsche mir, dass Sie bei der Lektüre dieses Buchs Impulse erhalten, Ihre Gefühle wahrzunehmen, Ihre Situation zu bewerten und Ihre Gedanken möglicherweise so zu verändern, dass die Sonne wieder (oder weiterhin) in Ihrem Leben für Sie scheint.

 

Wenn Ihnen mein Buch zusagt, freue ich mich über eine positive Rezension und Ihre Weiterempfehlung.

 

Herzlichst,

 

Ihre Marion Glück

Wenn Du jetzt neugierig geworden bist, wie ich zu der Frau geworden bin, die hört, was Du noch nicht wahrnehmen kannst, dann lies direkt irgendwann weiter.

Ich lade Dich ein, dass Buch jetzt zu bestellen

Präambel: Um eine bessere Lesbarkeit der Webseite zu erreichen, wird auf die Nennung der jeweils weiblichen und männlichen Bezeichnung verzichtet. Die verwendete männliche Bezeichnung gilt ebenso auch für die weiblichen Personen.

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im Resilienz-Zentrum Hamburg

Hopfensack 8

20457 Hamburg

Telefon: 040 99 99 86 111

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